Untersuchung verschiedener Waldbewirtschaftungsoptionen in Mittelschwaben (Wiederholungsaufnahme)


Lehrstuhl für Waldbau und Forsteinrichtung, TU München Az.: München 02/05

 

Zielsetzung:

Mit Mitteln des BMBF wurde in den Jahren 1999 bis 2002 ein interdisziplinäres Versuchsflächennetz in der Region Mittelschwaben eingerichtet. Zweck des Versuchflächennetzes ist es, die wichtigsten Waldbehandlungsoptionen in der Region nach ökologischen, ökonomischen und technologischen Aspekten zu untersuchen.

 


Methode:

Von reinen Douglasienbeständen über Fichtenreinbestände, Fichten-Buchen-Bestände und Eichen-Buchenbestände bis zum Plenterwald mit Fichte, Tanne und Buche und zu Naturwäldern (Naturwaldreservate) wurden jeweils eine eigene Wuchsreihe angelegt, wobei bemerkenswert ist, dass sich diese Wuchsreihen auf genau demselben Standort (frischer Feinlehm, „Höglwaldstandort“) befinden. Insgesamt wurden so nach einem standardisierten Verfahren 60 ha Versuchsflächen geschaffen und stehen sowohl verschiedenen Forschergruppen für spezifische Fragestellungen als auch Praktikern als Anschauungsmaterial zur Verfügung.
Maßnahmen zur Flächensicherung und Wiederholungsaufnahmen von Versuchsflächen, auf denen seit dem Jahr 2000 die Entwicklung der Naturverjüngung von Douglasien-, Fichten-Buchen- und Eichen-Buchen-Beständen untersucht wird, wurden durchgeführt.


Ergebnisse:

Die Aufnahmen fanden im Juli 2005 statt. Für die Auswertung der Beobachtungsdaten reichten die vorhandenen Mittel nicht aus, so dass die hier vorgesehenen Arbeiten zurückgestellt werden mussten. Erst im kommenden Jahr werden sie zusammen mit der geplanten Wiederholungsaufnahme vorgenommen werden können.