Dem Waldboden kommt wegen seiner Filter- und Puffereigenschaften und der Fähigkeit Kohlenstoff und Nährstoffe zu speichern eine Schlüsselrolle für die Funktionsfähigkeit der Waldökosysteme und deren Klimaschutzwirkung zu. Im Rahmen des forstlichen Umweltmonitorings wird daher der Zustand der Waldböden über landes-, bundes- und europaweite Erhebungen erfasst. Die erste landesweite Waldbodenzustandserhebung (BZE I) wurde in Rheinland-Pfalz 1989 bis 1991 an 143 systematisch über das Land verteilten Aufnahmepunkten (4x12 km Unterstichprobe der Terrestrischen Waldzustandserhebung) durchgeführt. In den Jahren 2005 bis 2011 wurde die Erhebung an nunmehr 165 Rasterpunkten wiederholt (BZE II). Die rheinland-pfälzische BZE ist eingebunden in eine bundesweite Erhebung (BZE Bund) und eine im 16x16 km Raster durchgeführte europäische Bodenzustandserhebung (BioSoil). Bei der BZE werden für die Humusauflage und im Mineralboden bis maximal 2 m Tiefe eine Vielzahl von morphologischen, physikalischen und chemischen Kennwerten ermittelt wie beispielsweise die Humusform, pH-Werte, C/N- und C/P-Verhältnisse, Gehalte und Vorräte aller wesentlichen Nährstoffe und potentiellen Schadstoffe, Mineralgehalte und vieles mehr. 

Die wesentlichsten Ergebnisse im Überblick

Bericht 2012: Waldbodenzustand in Rheinland-Pfalz (PDF; 6,5 MB)

Detaillierte Ergebnisdarstellungen:
 Landesweite Übersichtskarten
 Boxplots bodenchemischer Kennwerte

Ansprechpartner
Dr. Joachim Blockjoachim.block(at)wald-rlp.de, Telefon: +49-6306-911-120