Riedbruch bei Thranenweier im Spätwinter
(Foto: E. Segatz)

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald wurde mit rund 10.000 ha Größe zum 1. März 2015 als erster rheinland-pfälzischer Nationalpark eingeweiht. Grenzüberschreitend umfasst er auch ca.  1000 ha im Saarland. Es handelt sich dabei um einen von Wald geprägten Nationalpark.
Als kompetente waldökologische Forschungsinstitution ist die FAWF von Anfang an mit ihren auf dem Gebiet des Nationalparks liegenden Forschungsflächen in Forschung und Monitoring des Nationalparks eingebunden worden. Dabei wurde ein Forschungsnetzwerk mit interessierten Forschungsinstitutionen etabliert, die in mehreren thematisch gegliederten Gruppen ihre Arbeit aufgenommen haben. In Absprache mit dem Nationalparkamt obliegt der FAWF die Kooperation spezifischer Forschungsaktivitäten sowie die Durchführung von  bestimmten Projekten. Die FAWF wirkt mit bei der Erarbeitung des Moduls Forschung und Monitoring als Bestandteil des Nationalparkplanes.

Schwerpunkte der FAWF-Aktivitäten im Nationalpark sind:

  • C-Bilanzierung von Szenarien zur Renaturierung von Hangmooren (Brücher)
  • Naturwaldreservate als Fallbeispiele für Prozessschutz von Buchenwäldern im Nationalparkgebiet
  • Erfassung, Dokumentation und Auswertung von Umwelteinflüssen (Stoffeinträge, Klimastationen)
  • Stichprobendesign für flächenbezogene Untersuchungen
  • Wildtiermonitoring u.a. als Grundlage für Wildtiermanagement
  • Entwicklungsdynamik des Buchdruckers in fichtengeprägten Wäldern im Prozessschutz


https://www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de/