Der Umgang mit weiträumig lebenden Großsäugern erfordert eine Perspektive, die ganze Landschaftsräume und lange Zeitreihen umfasst. Seit  2005 hat die FAWF durch die Gründung des 10.000 ha großen Wildforschungsgebietes  im Biosphärenreservat Pfälzerwald hierzu Datenreihen erheben und auswerten können. Die jüngste Einbindung der FAWF auch in Wildforschung und -monitoring im Nationalpark Hunsrück-Hochwald zeugt von der weiterhin ungebrochenen Nachfrage nach guten Datengrundlagen. Auch naturschutzfachliche Fragestellungen (z. B. Einfluss der Luchse auf Beutetierpopulationen) erfordern ein Know-How auf diesem Gebiet, das die FAWF seit Jahren bereitstellt. Die Entwicklung und Testung von Bestandeserfassungsverfahren insbesondere von Schalenwild (Fachbegriff für Huftiere wie Rehwild, Rotwild oder Schwarzwild) bildet daher einen Forschungsschwerpunkt im Wildtiermonitoring.