Die meisten größeren, waldbewohnenden Säugetiere unterliegend dem mit dem Grundbesitz verbundenem Jagdrecht. Hierzu zählen insbesondere Wildschweine, Reh- , Rot-, Muffel- oder Damwild (Link zu Wildarten in RLP). Das bedeutet, dass jeder Besitzende von Grund und Boden (außerhalb von Siedlungsräumen) im Umgang mit diesen Tierarten bestimmte Rechte (z. B. Aneignungsrecht) und bestimmten Pflichten (Hegepflicht, Einhalten von Schonzeiten etc.) zu beachten hat. Sich ändernde Umwelt- und Umfeldbedingungen erfordern immer wieder Strategieanpassungen zur  Regulation dieser Wildtierpopulationen durch den jagenden Menschen. Unsere Forschung liefert dazu Beiträge und Grundlagen.


Es ist auch davon auszugehen, dass die zunehmende Verstädterung von großen Wildtieren (Wildschweine, Füchse etc.), die Etablierung von Neozoen (eingewanderte Tierarten, z.B. Waschbären) oder Bewirtschaftungsaufgabe  im Wald ( in  Großnaturschutzgebieten oder Nationalparks) ebenfalls nach Managementkonzepten verlangt, für die die FAWF im Rahmen dieses Arbeitsschwerpunktes wissensbasierte Erfahrungen zur Problemlösung einbringen kann.