Mit der Standortskartierung werden die wesentlichen Eigenschaften hinsichtlich Klima, Nährstoff- und Wasserhaushalt eines Standortes erfasst. Sie ist Grundlage der forstlichen Planungen, wie z. B. Baumartenwahl und Risikoabschätzung. Nur mit wissenschaftlich fundierten Informationen über die Waldstandorte können Hinweise zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, generell zum Schutz des Bodens (BBodSchG) gegeben werden.
Belastbare Standortsdaten liefern die Grundlage zur Bewertung des Nährstoffentzugs durch Holzernte, zur Planung einer standortserhaltenden Bodenschutzkalkung, zur klimafesten Baumartenplanung, zur Abschätzung des Wasserrückhaltes und der Kohlenstoffvorräte im Wald.
In Rheinland-Pfalz werden Substratreihen kartiert, welche in der sogenannten  Standortstypenkartierung münden. Zur flächigen Umsetzung wurde das Verfahren der Standortsprognose entwickelt, in dem die Flächenkartierung auf etwa 15-20 % des Waldgebietes begrenzt werden kann.
Mittelfristiges Ergebnis ist die digitale Standortskarte aller Waldflächen in Rheinland-Pfalz.